Der Verein bezweckt die
ausschließliche und unmittelbare Förderung der Allgemeinheit, im besonderen der Familien, der Erziehenden, der Kinder und
Jugendlichen, sowie der Schulen auf geistigem, religiösem und sittlichem
Gebiet, und zwar auf christlich- katholischer Grundlage.
Im Rahmen dieser
Zielsetzungen weist die Tätigkeit des „Vereines für christliche Erziehung und
Schule“ vor allem folgende Schwerpunkte auf:
1. Die Forderung, dass das naturgegebenen Recht eines jeden Menschen, in einer
stabilen Familie heranzuwachsen, verwirklicht wird. Dies im besondern durch den
Einsatz für gesunde, christliche Familien als Grundlage des Bestandes eines
jeden Volkes, sowie durch die Verteidigung der Rechte und Interessen derselben,
der Eltern und der Kinder.
2. Die Vermittlung einer
christlichen Spiritualität im Umgang mit dem Leben und mit der Sexualität,
sowie in der Gestaltung des Ehe- und Familienlebens.
3. In allen Lebensbereichen
darauf hinzuarbeiten, dass die christlich- katholischen Werte als Grundlagen
der Erziehung der Kinder und Jugendlichen in den Familien, in den Schulen, in
den Vereinen und allgemein in der Gesellschaft anerkannt und verwirklicht
werden.
4. Darauf hinzuarbeiten, dass
von allen Religionslehrern die katholische Glaubens- und Sittenlehre so
vermittelt wird, wie sie vom kirchlichen Lehramt unter der Leitung des Papstes
verkündet wird. Weiters wird erwartet, dass sich alle Religionslehrer ernsthaft
bemühen, ihr persönliches Leben nach der katholischen Glaubens- und Sittenlehre
auszurichten und damit den Kindern und Jugendlichen ein gutes Beispiel zugeben.
5. Darauf hinzuarbeiten, dass
im öffentlichen und gesellschaftlichen Leben und im besonderen in den
Massenmedien und bei Veranstaltungen die Grundsätze eines christlichen
Sexualverhaltens, einschließlich des Schamgefühls, respektiert werden, damit
die Jugend vor jeder Irreführung bzw. Verführung zu einem freizügigen
Sexualverhalten geschützt werde.
6. Die Eltern durch Aufklärung
auf Fehlentwicklungen im Bereich des Sexualkundenunterrichtes, bzw. der
Sexualerziehung in Kindergarten, Volksschule, Mittelschule und Oberschule,
welche mit dem christlichen katholischen Menschen- und Weltbild unvereinbar
sind, aufmerksam zu machen.
Durch
Vorsprachen bei den zuständigen Behörden, sowie durch Öffentlichkeitsarbeit
jeglicher Art auf die Gefahren für die Kinder, für die Jugend und für unser
Volk aufmerksam zu machen, welche mit der Sexualerziehung in den Schulen
verbunden sind.
7. Den Eltern durch
entsprechende Information und Literatur behilflich zu sein, den eigenen Kindern
eine angemessene und gediegene, nach dem christlichen Menschenbild
ausgerichtete Sexualerziehung zu vermitteln.
Dabei
soll im besonderen auch auf die Zusammenhänge zwischen
zügelloser sexueller Lebenshaltung und der Zerstörung der Ehen und Familien
hingewiesen werden.
8. Entschiedenen Widerstand
leisten gegen alle Versuche von Schulbehörden und Lehrern, in den Schulen
esoterische und heidnische, also unchristliche Tätigkeiten und Übungen
einzuführen und mit den Kindern und Schülern durchzuführen, wie z.B.
Mandalameditation, Autosuggestion, Yoga, Reiki,
Psychotechniken usw.
9. Die
Eltern über ihre Rechte gegenüber der Schule aufzuklären und denselben bei der
Geltendmachung derselben Rechte beizustehen und behilflich zu sein, sowie alle
Versuche der Schulbehörden und Schulen zu bekämpfen, welche darauf ausgerichtet
sind, das alleinige Erziehungsrecht der Eltern zu missachten.
10. Sich gegen alle Versuche von
Behörden, Schulen und privaten Vereinen usw. zu wehren, welche das
ausschließliche Erziehungsrecht der Eltern in Frage stellen und sich in die
Erziehung der Kinder und Jugendlichen einmischen, sowie den Eltern beizustehen
und zu helfen.
11. Allen Bestrebungen
entgegenzuwirken, welche versuchen, die Ideologie einer „antiautoritären
Erziehung“ zu verbreiten und damit die Kinder und Jugendlichen zu einer
Lebenshaltung bringen, welche weder Grenzen im Verhalten, noch Gesetze, noch
Gebote und Verbote anerkennen und die Autorität der Eltern untergraben will.
12. Darauf hinzuarbeiten und zu
fordern, dass in Diskotheken und anderen Unterhaltungslokalen die Jugendlichen
nicht zu zügellosem Verhalten angeregt, noch zur Schamlosigkeit verführt
werden, und dass diese Lokale früher als jetzt schliessen
müssen.
MASSNAHMEN ZUR ERREICHUNG
DER GESETZTEN ZIELE
Die oben dargelegten
Zielsetzungen werden im besonderen durch folgende
Tätigkeiten angestrebt und verwirklicht:
a) Durch Bildungsveranstaltungen
und durch andere Initiativen und Aktivitäten jeder Art, die geeignet sind, das
öffentliche Bewusstsein und die öffentliche Meinung zur Akzeptanz einer Kultur
der christlich-katholischen Glaubens- und Sittenlehre zu bewegen.
b) Durch Aktionen oder
Initiativen, die auf politischer Ebene eine auch gesetzliche, Verbesserung von
Achtung und Schutz der Familien anstreben: z.B. Unterschriftensammlungen,
Umfragen, Politikerbefragungen, Wahlaufrufe u.ä.
c) Durch Presseaussendungen,
Schreiben an Politiker, sowie Vorsprachen, Pressekonferenzen, Veranstaltungen
jeder Art, sowie Versammlungen und Vorträge usw.