Was Sie über AIDS und KONDOME wissen sollten!

 

WAS IST AIDS?

AIDS steht für „Acquired Immune Deficiency Syndrome“ (=erworbenes Abwehrschwächesyndrom).

Es handelt sich hier um eine erworbene Immunschwäche, die durch den Virus HIV (=Humanes Immundefizienz Virus) hervorgerufen wird und in der Regel zum Tode führt. Bislang gibt es trotz intensiven Bemühungen keinen Impfstoff und auch kein Medikament zur Heilung von AIDS.

Hat sich jemand mit dem AIDS-Virus, das nur 0,1 Mikrometer (=0,0001mm) groß ist, oder einer seiner verschiedenen Mutanten (=Weiterentwicklungen/Abwandlungen) infiziert, so beginnt dieses Virus über kurz oder lang die körpereigene Abwehr des Betroffenen außer Funktion zu setzen. An sich harmlose Erkrankungen, mit denen der Körper normalerweise spielend fertig würde, nehmen bei einem HIV-Infizierten oder AIDS-Kranken zunehmend bösartigere Formen an und enden schließlich tödlich.

Wer sich einmal mit HIV infiziert hat, bleibt lebenslang infektiös und kann andere Menschen mit dem Virus anstecken. Die maßgeblichen Übertragungswege sind dabei Sexualkontakte, aber auch Blutübertragungen und das Benutzen AIDS-verseuchter Nadeln, z.B. beim Drogenkonsum.

 

DAS KONDOM!

Das Kondom ist ein Latex-Produkt aus Naturkautschuk oder Synthesekautschuk. Die Dicke der Kondomwand beträgt 0,04 bis 0,08mm.

Bei genauen Untersuchungen lassen sich mikroskopisch-kleine Löcher im Kondom nachweisen. Diese sind naturgemäß – also nicht vermeidbar – im Latexkondom vorhanden, unabhängig vom Herstellungsverfahren. Der Durchmesser dieser Löcher (=inhärente Poren) beträgt zwischen 5 und 50 Mikrometer und ist somit 50 bis 500 mal so groß wie das AIDS-Virus. Kondome sind darüber hinaus hitze-, licht- und kälteempfindlich.

 

Die „Versagerquote“ des Kondoms zur Schwangerschaftsverhütung wird mit 2 bis 20% und höher angegeben (das heißt, bei 100 Paaren, die ein Jahr lang zur Verhütung regelmäßig Kondome benutzen, kommt es in 2 bis 20 Fällen trotzdem zu einer Schwangerschaft). Im Bundesgesundheitsamt Berlin geht man derzeit bei der Anwendung des Kondoms zur Schwangerschaftsverhütung von einer Versagerquote von 7% aus. Der Samenfaden, welcher zur Befruchtung des Eies notwendig ist, ist 20 bis 30 mal dicker und insgesamt 600 mal länger als ein AIDS-Virus.

 

ABSCHIED VOM MYTHOS!

1987 sorgte der Artikel von Dr. Prinz „Kondome schützen miserabel“ für Wirbel. Dr. Prinz zeigte anhand der „Versagerquote“ bei der Schwangerschaftsverhütung auf, dass Kondome ein miserabler Schutz gegen AIDS sind.

In den folgenden Fachdebatten mussten alle Beteiligten zugeben, dass Kondome nicht vor AIDS schützen, dass sie lediglich die Ansteckungsgefahr mindern oder den Zeitpunkt der Ansteckung hinauszögern können. So musste auch Dr. Hoffmann zugeben: „Eine absolute Sicherheit gibt es nicht.“ Bemerkenswert ist auch, dass die Pharmaindustrie empfiehlt, bei Kondomgebrauch zusätzlich die Pille zur Schwangerschaftsverhütung zu nehmen. Dabei ist die Möglichkeit, sich mit AIDS zu infizieren, bedeutend größer als die, schwanger zu werden.

Die AOK schreibt: „Natürlich bieten Kondome keinen absoluten Schutz gegen AIDS“. MAPA-Gummi und Plastikwerke erklären: „Es ist einwandfrei erwiesen, dass die Verwendung von Kondomen das Risiko einer HIV-Infektion nicht völlig beseitigt“. Und die AIDS-Zentrale im Bundesgesundheitsamt Berlin gibt zu: „es ist davon auszugehen, dass Kondome keine 100% Schutz gegen HIV-Infektion bieten...“ und weiter „...Kondome können das Risiko... minimieren...“.

Darüberhinaus leiden immer mehr Menschen an Latexallergie, die einen lebensgefährlichen Kreislaufschock verursachen kann.

 

SCHUTZ VOR AIDS!

In einer amerikanischen Studie wurden Paare, bei denen nur ein Partner AIDS-infiziert war, untersucht. Die Paare in der ersten Gruppe entschieden sich zur totalen sexuellen Enthaltsamkeit. In dieser Gruppe fand sich im Untersuchungszeitraum keine einzige HIV-Übertragung. Die zweite Gruppe entschloss sich, Sexualkontakte nur noch mit Kondomen zu haben. Hier waren bereits nach 15 Monaten 10% der vormals gesunden Partner angesteckt. Die dritte Gruppe hatte weiterhin sexuelle Kontakte ohne Kondome. In dieser Gruppe betrug die Ansteckungsrate nach 15 Monaten bereits 86%.

In anderen Studien, die sich auch jeweils nur auf einen Beobachtungszeitraum von etwa einem Jahr beschränken, werden Ansteckungsraten bei Kondombenutzern von bis zu 22% und bei „ungeschütztem Verkehr“ bis zu 86% angegeben. Nie aber wurde eine Ansteckung bei totaler sexueller Enthaltsamkeit festgestellt.

Die Gefahr, sich langfristig mit AIDS anzustecken, hängt von der Infektiösität des infizierten Partners und der Anzahl der sexuellen Kontakte ab. Studien, die sich lediglich auf kurze Zeiträume (1-2 Jahre) beschränken, erfassen also bei weitem nicht das gesamte Ausmaß des Problems.

Man darf aber nicht übersehen, dass bereits der erste (und vielleicht einzigste) sexuelle Kontakt mit einem infizierten Partner genügt, sich anzustecken.

 

MATERIALFEHLER!

Damit ein Kondom staatlich geprüft und zugelassen gilt, muss es verschieden Labortests durchlaufen. So wird zum Beispiel die Reißfestigkeit des Kondoms geprüft. Hierbei wird eine Fehlerquote von 1,3% akzeptiert, d.h. von 300 Kondomen dürfen 4 den Test nicht bestehen. In den USA und in der Schweiz darf maximal 1 von 250 Kondomen reißen, das sind 0,4%. In der Praxis aber zeigt sich, dass Kondome bedeutend häufiger reißen als im Labortest. De Vincenzi weist in seiner Studie nach, dass bei Vaginalverkehr 0,8 bis 1,8% und beim Analverkehr sogar 5,1 bis 7,3% der benutzten Kondome platzten.

Darüberhinaus werden immer wieder Markenkondome wegen Materialfehlern vom Markt zurückgezogen. So wurden z.B. im Herbst 1994 ca. 100.000 Kondome des Herstellers London kostenlos an Studenten verteilt. Anschließend stellte das AIDS-Referat des Allg. Studentenausschusses der Universität Kaiserslautern fest, dass „von 6 Kondomen 5 nicht dicht“ gewesen seien. Der Hersteller bat in einer Presseerklärung die Studenten, „die Kondome nicht zu verwenden“...“Schon ein Staubkorn könne in der 0,4mm dünnen Haut ein Loch verursachen“, so Sprecher der Firma London.

Bei einem Markenkondom nach DIN wird alles mögliche getestet, z.B. ob es 20 Liter aufnehmen kann usw. „Fachmännische Studien zum Thema Durchlässigkeit des Latexfilms gegenüber AIDS-Viren liegen“ allerdings in Deutschland nicht vor.

 

ANWENDUNGSFEHLER!

Immer wieder werden neben Materialfehlern (4 von 300 Kondomen einer Testreihe dürfen, nach DIN Löcher aufweisen) Anwendungsfehler für das Versagen des Kondoms verantwortlich gemacht.

Verschiedene Studien erbringen den Nachweis, dass selbst bei Menschen, die häufig Sexualkontakte unter Verwendung von Kondomen haben (z.B. Prostituierte), Kondome zu 0,5 bis 6% reißen oder abrutschen. Bei sogenannten risikoreichen Sexualpraktiken (z.B. Anal- und Oralverkehr) wird von vornherein die Zuverlässigkeit angezweifelt. „Hier ist nicht das Produkt (Kondom), sondern der Anwender die Ursache des Defektes“, so der Kondomhersteller MAPA.

Da Kondom-Propaganda sich gerade an junge, unerfahrene Menschen wendet, die nicht selten unter Alkoholeinfluss stehen, wenn sie sexuelle Abenteuer suchen, muss hier die Anwenderfehlerquote bedeutend über der oben genannten angesetzt werden.

Hinzu kommt, dass bestimmte Gleitmittel oder Spermizide das Kondom beschädigen können. Somit machen Poren im Kondom, Material- und Anwendungsfehler die Risikofaktoren beim Kondomgebrauch aus. Alle drei lassen sich aber nicht gänzlich ausschließen. So gibt denn auch das Gesundheitsamt Traunstein die Versagerquote des Kondoms zur AIDS-Verhütung mit 10% an.

 

AIDS-TEST!

Es gibt verschieden Tests, eine Ansteckung nachzuweisen. Der meist angewandte Test (ELISA = enzyme linked immuno sorbent assay) untersucht das Blut auf Antikörper, d.h. der Virus selber wird nicht entdeckt.

In den ersten Wochen nach der Infektion (Latenzzeit = 2-6 Wochen) sind HIV-Viren im Antiköpertest nicht nachweisbar (Seolatenz). Auch in der folgenden „akuten Phase“ mit grippeähnlichen Symptomen, wie Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Durchfall sind trotz Infektionsgefahr manchmal keine Antikörper nachweisbar, d.h. der ELISA-Test ist negativ. Zwischen dem Zeitpunkt der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit (Inkubationszeit) können 6 Monate bis 15 Jahre liegen. Aber bereits während der Inkubationszeit kann der Infizierte das tödliche Virus auf andere Menschen übertragen.

Mittels des PCR-Verfahrens (Polymerase Chain Reaction) kann das Virus direkt durch die DNA nachgewiesen werden. Dies ist genauer als der ELISA- und der Western Blot Test, ist aber aufwendiger und kostenintensiver.

Nach einer Untersuchung von Hewlett konnten Ansteckungen mit AIDS mittels PCR-Tests bei Infizierten festgestellt werden, die nach dem gängigen ELISA-Test angeblich HIV-frei waren.

Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass es nicht nur einen HIV-Virus gibt, sondern bereits mindestens zwei, und mehrere Mutanten nicht ausgeschlossen werden können.

 

AIDS-STUDIEN!

Im allgemeinen gilt für Studien und Statistiken das Sprichwort: „Trau’ keiner Statistik, wenn, Du sie nicht selbst gefälscht hast.“ Leider gilt dies auch bei vielen Untersuchungen zum Thema AIDS. Untersuchungsergebnisse, die nicht ins Konzept passen, werden verheimlicht oder heruntergespielt. In Deutschland kommt man nur sehr schwer an entsprechendes Material heran. Fragt man pauschal bei den zuständigen Behörden nach, erhält man oberflächliche Aussagen oder gar unwahre Angaben, fragt man detailliert nach, erhält man in der Regel keine Antwort.

So weist z.B. das Bundesgesundheitsamt amerikanische Materialstudien mit der Begründung zurück, man könne nicht deutsche Kondome mit amerikanischen vergleichen, dass sei, als wenn man „Äpfel mit Birnen vergleiche“. Tatsächlich aber stellt das amerikanische Gesundheitsamt (wie oben erwähnt) viel höhere Materialanforderungen an Kondome als das deutsche.

Die meisten Studien erfassen nur einen kurzen Zeitraum und wenige „Testpersonen“. Es werden oftmals keine Angaben über die Häufigkeit der Sexualkontakte, bzw. der Sexualkontakte mit infizierten Partnern, die Infektiösität der HIV-Positiven und über eventuelle Co-Faktoren gemacht. Ergebnisse aus Labortests (Invitro-Studien) werden nicht selten ohne vorherige Prüfung auf die Alltagssituation (in Vivo) übertragen, was nicht selten zu Fehlprognosen führt.

 

ERFAHRUNGEN!

Die US-Regierung hat 1988 die Finanzierung einer Studie der University of California in Los Angeles über die Wirksamkeit von Kondomen zur Verhütung der Ausbreitung von AIDS eingestellt. Maßgeblich dafür war die Sorge, dass Kondome angesichts der hohen HIV-Infektionsrate unter Homosexuellen keinen zuverlässigen Schutz für die Studienteilnehmer bieten könnten.

Das Gesundheitsamt in Maryland startete 1989 eine Kampagne, die insbesondere Jugendliche zu Treue und Enthaltsamkeit aufrief. Nach zwei Jahren lagen erste Ergebnisse dieser Kampagne auf dem Tisch. Der Rückgang der Teenager-Schwangerschaften war mit 5% pro Jahr zu verzeichnen, die Abtreibungsrate ging sogar um 16% zurück.

Studien aus Afrika, Amerika und Europa belegen, dass bei Paaren, bei denen ein Partner HIV-positiv (also mit dem AIDS-Erreger infiziert), der andere aber nicht infiziert ist, 15 bis 25% spontan bereit sind, auf sexuelle Kontakte zu verzichten und enthaltsam zu leben. Bei diesen Paaren, wurde bei allen vorliegenden Studien keine Ansteckung mit AIDS verzeichnet.

 

 

GEFORDERT: ABSOLUTER SCHUTZ!

AIDS ist immer noch eine Krankheit, die hauptsächlich auf sexuellem Wege übertragen wird. Das „großzügige, schrankenlose, zügellose“ Ausleben der Sexualität wurde seit der „sexuellen Revolution“ weitgehend in der Gesellschaft toleriert. Dies schlägt sich auch in den Aufklärungskampagnen verschiedener Vereine und Ämter nieder, die Kondome propagieren.

Wenn es um eine tödliche Bedrohung des Lebens geht – wie das bei AIDS der Fall ist – kann man sich nicht mit dem vermeintlich „kleineren Übel“ arrangieren. Es geht hier um das Leben und die Würde jedes einzelnen Menschen.

Wie aber aus den obigen Darlegungen Broschüre hervorgeht, kann das Kondom keinen absoluten Schutz vor AIDS bieten. Kondome können allenfalls die Ansteckungsgefahr mindern oder den Ansteckungszeitpunkt hinauszögern.

Absoluten Schutz gegen AIDS bieten im sexuellen Bereich einzig die voreheliche Enthaltsamkeit und die eheliche Treue. Wenn diese Forderung auch von vielen Zeitgenossen als „ verstaubte katholische Moral“ abgelehnt wird, so ist es dennoch eine Tatsache, dass dies der einzig effektive Schutz gegen AIDS ist. Diese Tatsache wird weder von Fachleuten noch seitens der „AIDS-Hilfe“ bestritten, wenngleich man dies öffentlich nicht deutlich sagt.